Glastemperaturmessung
In der Glasindustrie werden Temperaturen von transparenten (Glas) und nicht-transparenten (Formen, Gewölbe und Seitenwände der Glasschmelzöfen) Objekten gemessen. Dabei müssen die Besonderheiten der Glastemperaturmessung, die in die Bestimmung der Glasoberflächen- und -innentemperatur unterschieden wird, berücksichtigt werden.
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In Glasöfen, Schmelzwannen und Feedern ersetzt die berührungslose Temperaturmessung zunehmend die herkömmliche Methode der Messung mit Thermoelementen. Speziell entwickelte Pyrometer mit Lichtleiter ermöglichen den Einsatz der Systeme ohne zusätzliche Kühlung in Umgebungstemperaturen bis zu 250°C.
Die Erfassung der Glastropfentemperatur ist grundsätzlich nur berührungslos möglich. Da es sich dabei um einen sehr schnellen Prozess handelt, werden dafür Pyrometer mit sehr kurzer Erfassungszeit benötigt.
Für die Erfassung der Glasformtemperatur steht nur eine kurze Zeit zur Verfügung, da die Glasformen mit hoher Geschwindigkeit geöffnet und geschlossen werden.
Zur Temperaturmessung von Glasoberflächen werden Messgeräte mit einer speziellen spektralen Empfindlichkeit eingesetzt. Anwendung finden sie z.B. in der Flachglasproduktion, beim Erwärmen und Biegen von Flachglas, beim Verformen von Glas, bei der Glasentspannung und bei der Herstellung von Glühlampen.
In der Glasindustrie ist für zahlreiche Anwendungen auch der Einsatz von tragbaren Pyrometern sinnvoll.
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